Die artgerechte Haltung von Gedanken

Inhalt

Mein zweites Buch "Die artgerechte Haltung von Gedanken" erscheint im Mai 2019 beim Periplaneta Verlag in Berlin und umfasst 14 Geschichten. In den Erzählungen geht es um das menschliche Streben nach Freiheit und Sicherheit. Hier ein paar Impressionen:

 

1. Der Turm

 

"Die Fenster lagen tief in der Fassade, die Scheiben waren verspiegelt. Er wusste nicht, wieso er das so empfand, aber das Gebäude schüchterte ihn auf eine sehr vertraute Art und Weise ein."

 

Ein Mann ist unterwegs zu einer Verabredung in einer fremden Stadt. Doch bald spielen Raum und Zeit verrückt  und er muss sich fragen, inwieweit man seiner eigenen Realität trauen kann.


2. Am Zaun entlang

 

"Die Wellen steigen höher und kündigen die Flut an. Es sieht so aus, als fräße sich der Ozean ins Land, verschlinge in seiner Gier alles, was er bekommen kann."

 

Ob man sich am Ende der Welt befindet oder unten Leuten ist: Der Einsamkeit zu entkommen ist ebenso schwer wie den eigenen Mut finden.


3. 24

 

"Der Wagen sah verwahrlost aus, wie ein verwildertes Haustier, das zu niemandem mehr gehörte. (...) Aber wahrscheinlich war sie fast gar nicht mehr hier, vielleicht schaute sie alle paar Monate bei einem Spaziergang nach, ob er noch dastand, ein kurzer prüfender Blick, dann wieder Gleichgültigkeit. So, wie sie eben immer gewesen war."

 

Seine schwere Kindheit kann er unter dem Jahr verdrängen, doch weihnachtlicher, rührseliger Kitsch macht ihm zu schaffen. Also kehrt er an seinen einstigen Rückzugsort zurück, wo er der Vergangenheit nicht mehr ausweichen kann.


4. Drei Könige 

 

"Wir drei sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr beim Dreikönigsfest im Dorf gewesen. Wir gehörten nie dazu, nicht einmal damals, als die Vorgartenväter noch Schüler waren und wir eine kleine Clique von Verlieren, unsichtbar für alle anderen."

 

Das Dreikönigsfest ist im Dorf ein Wettbewerb: Erfolg und Macht werden wie Accessoires vor sich hergetragen. Doch in derselben Nacht feiern drei alte Freunde in den Ruinen ein Fest der Verlierer. 


5. Gestalten am Denkmal

 

"Es ist eine spezielle Sorte von Menschen, die in dieser Kleinstadt lebt. Diejenigen, die anders sind, laufen weg, so schnell und so weit sie können, so wie ich es vor Jahren tat. Ob die Stadt diejenigen formt, die dortbleiben, oder ob es einen bestimmten Charakter braucht, um dort bleiben zu können, ist mir nicht klar."

 

Auf den ersten Blickt führt Johanna in Berlin ein friedliches Leben. Doch sobald sie in ihre Heimat zurückkehrt, sind da auf einmal Dinge, die sie weder ihrer Großmutter noch ihrem Vater erzählen kann und ein Doppelleben, das sie aufrechterhalten muss. Und dann wäre da noch der Bruder, dem sie nie verzeihen konnte.


verlag & Verkauf

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Rezensionen

"Alle Geschichten haben allerdings eins gemein, sie sind sehr gut und einfühlsam geschrieben, so dass man die unterschiedlichsten Gefühle durchlebt und sich diverse Gedankenwelten offenbaren." (20.07.2019) Weiterlesen

"Die Autorin hat mir neue Gedanken gebracht und ich zweifle kein Stück an der Möglichkeit dieser im Buch geschilderten Geschehnisse. Die Gedanken sind frei!" (19.07.2019) Weiterlesen